Scrum and its terminology

Since a while I am doing Scrum. A bitt less these days, but the different perspective I have now allows me to let my thoughts linger a bit around Scrum and not so much within.

While my thoughts did what they do during a 3 week holiday, one kept stubbornly reappearing.

I must admit that Scrum is really simple from terms, rules, framework, method point of view. It’s hard to do, yes – but easy to explain. I have problems with the terminology though. Scrum is for Germans no word. It’s for most British people I met neither a word – so it becomes an akronym. If I explain that it comes from Rugby and a few more theings, the British at least now what Rugby is, while Germany does not. So there is no recognition, connotation or connection to make at all for the Germans.

Then we come across the word “Sprint”. Ryan Ripley wrote already about it a while back. And I disagree. Suggesting that you can run something like an ultra-marathon in sprints does carry the sustainability effect. It doesn’t transport anything actually. Sprints deliver a piece of working software – Sport-Sprints are the end-result. Once you are over the finish line you are done. The Sport-Sprint is the only aim – and the next Sport-Sprint which follows is maybe days later. In contrast to the duration of a Sport-Sprint (10-30 seconds) and then hours of rest, in Scrum it works the other way around. Days of Sprint and hours of rest. I agree, it is intense, as Jeff / Ryan describe it, but a marathon is too.

Planning and Retrospective are fine. Scrum as a definition for this method is in these days probably not to change, because it has developed like a brand. But we could change Sprint to something more meaningful, which carries the message across, of incremental delivery, sustainable pace, (sustainable) intensity and relatively short. So we have to answer:

  • What is short?
  • Can be repeated often with short breaks in between?
  • We get better over time if we do it correctly?
  • Delivers every time we complete it a working result?

Another word is agile. Unfortunately it transports everything and nothing. People are using it from the dictionary, others mean the agile manifesto and a whole library of wisdom. While Scrum is to me a rather neutral word, agile is positive but abused. It is abused by some not intentionally as they believe it comes from the dictionary. If you say “Autoencoders” people will say “Hä?” (at least in Germany). You will have to explain.

If I say “Agile” people will nod. Because they can translate the word. If I deliver something fast but not sustainable they will still call this an agile approach. If I deliver something which doesn’t form a slice of the software, but fast, they will call it agile. They will call anything which is “quick” “agile”. I don’t fucking mean agile, I mean agile!

Thanks for reading,

Dennis

 

Scrum Webinars – becoming a CSP

Today a watched a few more of the webinars – another 3 and I have the 70 required points to eventually become a CSP.

I must admit that besides all the practical background it’s very interesting to get either theoretical backup or insight of what other coaches do.

The most outstanding learning or discovery of today was the idea to have company wide retrospectives. More in general, whilst the coach used them to review the agile adoption of the company, I could imagine a company wide retrospective must always be a VERY interesting learning exercise. We are above 1000 employes, spread across the globe. It’s really something I’d like to try one day.

 

P.s.: In the beginning I doubted a bit that these webinars would be proving useful, but after watching about 7 or 8, I must say almost all of them have at least one exciting ingredient.

Der Erste

Heute auf SPON einen von Sibylle Bergs Beiträgen gelesen. Die Idee fand ich nett, in die Zukunft schauen anstatt den X-ten Jahresrückblick. Don’t cry over spilled milk. Besonders gefallen hat mir der Abschnitt

“Es wurde eine Weltregierung gebildet, die global funktioniert, und die aus Wissenschaftlern besteht, die wissen, dass alles zusammenhängt, das Klima mit den Kriegen, die Bildung mit dem Daesh, große Firmen mit dem Versiegen von Trinkwasser und unkontrollierte Flüchtlingsströme mit dem Erstarken von Populisten. Also mit Schreihälsen, die keinen Plan haben, aber die Unzufriedenheit der Menschen in prima Parolen verpacken.”

Und der Teil noch:

“Leute, die aufgrund eines Hirndefekts nur an Macht interessiert sind, ohne irgendeinen Ansatz zur Verbesserung der Lebensbedingungen aller zu haben, werden Sie immer am lauten Brüllen erkennen. An Verächtlichmachung und Abwerten von Randgruppen und Intellektuellen. Wissenschaftsfeindlichkeit ist ein Zeichen von Dummheit, Humorlosigkeit dito.”

Vielleicht taugt diese Methode tatsächlich um auch in anderen Bereichen Populisten zu enttarnen, wenn alles was schlecht ist in Parolen gesteckt wird anstatt mit dem gleichen Effet für Lösungen zu werben. Was mir dann wieder zu einfach wird, wenn Frau Berg es mit Lösungen probiert, gerade an der Stelle mit der “Mehr Geld für Bildung”. Ja, dafür bin ich auch. Ich glaube das schreiben die meisten Parteien auch in ihr Programm. Das ist auch wieder zu einfach. Wo soll das Geld weniger werden, wo mehr? Hätten wir auf die Bankenrettungen verzichten sollen? Ich meine Ja, aber es gibt viele gute und plausible Gründe warum das noch übler gewesen wäre, als sie zu retten.

Bundeswehr? Wäre für mich persönlich verschmerzbarer, wenn wir ein paar gescheiterte Rüstungsprojekte weniger hätten oder uns die zusätzlichen Stellen sparen würden. Vielleicht müssten wir auch nicht tatsächlich versuchen die Europäische USA zu werden oder zu bleiben.

Gute Ideen sind rar, Umsetzungen schwierig. Ein T-Shirt mit “Ich bin mit der Gesamtsituation unzufrieden” passte schon immer, ist einfach in der Herstellung und trifft für viele den Nagel auf den Kopf. Nur dass dieses “Nagel auf den Kopf treffen Gefühl” mit einem “Meine Situation muss sich verbessern einhergeht” und warum grundsätzlich bei der Verbesserung oft andere, eher Unbeteiligte (aka Politiker) als Lösungsmittel fungieren sollen, das ist mir schleierhaft. Wenn “ICH” mit der Gesamtsituation unzufrieden bin, dann bin “ICH” auch der einzige der etwas ändern kann. Ändern bedeutet aber nicht 5 Minuten in die nächste Bundestagswahl investieren, sondern selber anpacken. Wählen gehen natürlich auch.

Ich bin beispielsweise mit der Gesamtsituation recht zufrieden, aber ich bin mir sicher, dass in 2017 auch noch einiges an Optimierungspotential gehoben werden kann. Fangen wir mal damit an, was “ICH” konkret ändern kann 🙂

Letzens kam der UPS Mann an die Tür

Er (mit Fluppe im Mund): “Sindse Frau X?”

Meine Frau: “Ja.”

Er: “Wie ist denn die Postleitzahl?”

Sie: “XXXXX”

Er: “Hm. Ja. So…. Ja, ist scheiße wenndes alles nich voreingestellt is, dann muss man die ganse Kagge selber eingeben.”

Sie: “?”

Er: “Schüss”

(Und ja er hat auch ein Paket dagelassen. Die Wohnung stank dann noch 20 Minuten nach Rauch, während wir vor uns hin grinsten.)

Für gut

Immer wieder liest man es. Ob es nun bei dasnuf oder Anke Gröner ist, immer wieder “Yolo” oder “Für gut” und natürlich auch auf diversen anderen Blogs. Immer wieder die Erkenntnis, das wir vergänglich sind, der Schluss daraus auf XYZ nicht warten zu wollen und dann endlich die Unterhose, den Schlüsselanhänger, den Wein, was auch immer zum ersten Mal zu benutzen, öfter zu benutzen, zu trinken, zu kaufen, zu essen. Ich wollte schon immer mal meine Unterhose essen, äh ne.

Und so profan diese Erkenntnis ist, wir werden nicht oft daran erinnert wie vergänglich wir sind. Aber es ist etwas, an das uns tote Menschen die uns nahe waren erinnern – entweder durch das was sie nicht getan haben, nicht benutzt haben oder die Hinterbliebenen/wir noch gerne mit ihm oder ihr unternommen hätten.

Ich hatte kürzlich einen Fall wo ganz plötzlich der Opa, Sohn, dreifache Vater, Cousin und Onkel schlagartig mit Punkt 65 verstarb. Das war hart. Es war hart, weil die Familie noch komplett war und ihn alle vermissen werden. Es war auch hart, weil wegen wenig Geld viele Dinge tatsächlich verschoben wurden, auf die Rentenzeit.

Er hatte ein erfülltes Leben, diese große Familie wohnt noch wie in alten Zeiten sehr nah beinander oder teilweise sogar mit vielen Generationen im gleichen Haus. Für alle war es ein Schock, aber ich hatte trotzdem bei dieser Familie das Gefühl, dass sie nicht so stark im Vordergrund sahen, was sie alles mit ihm nicht gemacht hatten. Das war schön, offensichtlich hatten sie und auch der Mann ziemlich intensiv das gemacht, was sie gerne wollten. Beieinander sein, Zeit füreinander haben, sich gegenseitig helfen und sich zu lieben.

Einerseits reißt der Tod ein Loch in diese Gemeinschaft, aber gleichzeitig fühlte man die sehr starken Bande die unsichtbar gewebt waren und in die sich alle hineinfallen lassen konnten. Es war schrecklich traurig und sehr ermutigend zugleich.

Game Over II

I just bought a week ago a new graphics Card. I thought I found out how the cookie crumbles, found gaps in those over 30 days where I could easily play without impacting things. I bought a new graphics card. It was supposed to be much faster than my old one.

After installing it and not actually having a 3 month break but only 1 month, I played in the first gap. My wife was studying at this moment. Perfect. The phone rings. Damnit. My father on the line, who is in rehab from black skin cancer. I spoke to him an hour whilst continuing my game at the same time. We ended the call and I felt bad, because I knew I didn’t focus really on the conversation.

The next opportunity came along 3 days later. It was fine. Then on the fourth day one opportunity which had to be convinced to actually be an opportunity. I played too long. I played longer, and I played with a colleague a part of the game I actually didn’t appreciate too much. I need this game to work a 100% of the time, meaning no breaks, no stops, no frustration, just blasting away fullstop.

Then I started thinking whether I was playing too much already. I also need to mention that the performance was absolutely not as expected.

Overall after a week of trying I can’t seem to fit this kind of gaming into my current life without sacrificing something which is more dear and precious to me than a successful in Arma 3. So the graphics card goes back to Amazon (apologies for that guys, I did my best to pack it 110% as it did arrive) and I will take another break. Looking forward to it, I really liked the last one I must say.

Ein Stöckchen (das keins ist)

Anke Gröner hat gerade einen Fragebogen bearbeitet, den ich auch ganz nett finde und mir daher das Stöckchen grabsche.

1. Eine Abenteuerreise wartet auf Sie. Was wäre für Sie das absolute Abenteuer?

Mein Vater hat mir mal mit 9 oder 10 Jahren versprochen, dass wir zusammen in den Dschungel gehen, wenn ich 18 bin. Ich habe mich darauf gefreut. Mit 10 Jahren habe ich mir ein Dschungelmesser gewünscht, und habe ein tolles bekommen. Ich habe mich immer wieder daran erinnert, ihn immer wieder dran erinnert, und manchmal haben wir ein wenig gesponnen wo wir hingehen würden. Irgendwann mit Ende 17 waren wir so tief in der Scheiße des Indexoptionshandels gefangen, dass wir nicht mehr wirklich in den Urlaub gefahren sind. Dann waren wir pleite. Und irgendwie hatte dann auch keiner mehr Lust zu dem damaligen Zeitpunkt. Jetzt bin ich mitte 30…und irgendwie würde ich schon gerne mal mit ihm in den Dschungel.

2. Sie dürften bestimmen, wer eine Spende von 10.000 € bekommt. Wer wäre das und warum?

Jemand dem diese 10.000 Euro fehlen um mit seinen Kindern zusammen sein zu können. Ich habe letztens auf faz.net eine Geschichte über eine Frau gelesen, die schwanger aus Nigeria geflüchtet ist. Die älteren Kinder hat sie zurückgelassen (älter heißt unter 10 Jahren alt). Das wäre für mich die Hölle. Ich glaube 10.000 Euro würden ihr reichen um die Kinder nachholen zu können und bei bescheidener Lebensweise ganz gut über die Runden zu kommen, ein Weilchen.

3. Für einen Tag dürften Sie in die Haut eines anderen Menschen schlüpfen. Von wem wüssten sie gerne, wie sich sein Leben anfühlt?

Frau Merkel. Ich finde ihre Haltung immer noch beeindruckend – vor allem wie sehr sie sich zurückhält und nicht austeilt bei den ganzen Provokationen. Ich würde gerne mal wissen warum das so ist, ob sie das viel Nerven kostet oder ob sie einfach an manchen Stellen eine extrem dicke Haut hat.

4. Und welches Tier wären Sie gerne, wenn das möglich wäre?

Ein Affe (Schimpanse bspw.) die sollen sehr stark sein, sind für Tiere noch recht intelligent und können super toben und klettern.

5. Hat schon mal ein Traum Ihr Leben beeinflusst?

Es gibt einen Traum, der in meiner Jugend immer wieder kehrte. Ich erinnere mich nur noch dumpf, dass es um einen Turm ging, den ich hoch gehe. Im ersten Geschoss in dem ich ankam, gab es keinen Boden. Jemand kam hinter mir die Treppe herauf. Ich konnte nicht weiter, denn es gab keine Treppe mehr und keinen Boden. Die Wände waren voller Blut. Das hat mich lange begleitet. Irgendwann wusste ich dann, das nichts passieren würde und ich wartete auf denjenigen der die Treppe hochlief. Komischerweise kam der dann nicht mehr und ich stand nun vor dem Turm. Der von Efeu umrankt war. Es war ein heller Sommertag. Ich lief wieder die Treppe rauf.

6. Lieblingsbücher liest man gerne mehrfach. Welches haben Sie am häufigsten gelesen?

Schwierig. Kandidat wäre Winnetou III von Karl May oder Wolfgang Hohlbein – Märchenmond oder Der Greif. Oder Ian Rankins Rebus Reihe…

7. Wenn Sie in ein anderes Land fliehen müssten, dessen Sprache Sie nicht sprächen und wo Ihre Berufsausbildung nicht anerkannt würde, mit welchen Fähigkeiten könnten Sie sich den Lebensunterhalt verdienen?

Computer reparieren, ein paar handwerkliche Sachen. Oder ich würde meinen Körper verkaufen, hohoho.

8. Verraten Sie uns ihr Lieblingskuchenrezept?

Russischer Zupfkuchen. Schmeckt super, ist einfach genug und gelingt mir immer.

9. Unter Ihrem Balkon soll jemand ein Ständchen singen. Sie dürfen sich Sänger und Lied wünschen. Also, wen und was wünschen Sie sich?

Sängerin, wenn schon. Vielleicht Anke Gröner und die darf sich etwas aussuchen. Würde gerne mal hören, wie sie singt.

10. Auf welche fünf Lebensmittel können Sie nicht verzichten?

Pepsi. Ich durfte als Kind nur eingeschränkt und das ist noch heute mein Lieblingsgetränk. Hamburger. Pizza. Nudeln. Käse. Dazu Rotwein.

11. Die Elf ist die Zahl des Narren. Wenn Sie sich denn verkleiden würden, als was würden Sie zum Karneval gehen?

Als Engel, mit graublauem Gesicht und gigantischen Flügeln die nicht kaputt gehen, so 10 Meter Durchmesser. Einem echten Schwert, was so lang ist wie ich. Ledersandalen. Weißem Legionärsausgehanzug. Achso, und ich könnte natürlich fliegen. Soviel zum Narren. Mein Schwert würde Feuer spucken, wenn ich es aus der Lederscheide ziehe. Meine Augen hätten um die Pupille eine Flammenkontaktlinse…ich sehe schon, äh ja sorry. Servus!